Landesmeisterschaft 2015 in Zschornewitz

 

Vom 12. bis 14.06.2015 fand auf der Zschornewitzer „Gurke“ traditionell die Landesmeisterschaft im Rudern statt. Der Goitzsche Ruderclub Bitterfeld entsandte die bisher größte Mannschaft seiner Vereinsgeschichte. Gut vorbereitet und hoch motiviert, starteten die Aktiven am Samstag mit den Vorläufen. In den Altersklassen ab 10 Jahren wurden Rennen ausgetragen. Alle Teilnehmer des GRCB konnten sich für die Finalrennen qualifizieren.

 

So fanden am Samstagnachmittag die ersten Finalläufe statt. In den ersten Rennen waren leider noch keine Medaillenplätze zu verzeichnen aber spätestens mit dem amtierenden Landesmeister im Doppelvierer der Jungen in der Altersklasse 12, schickte Cheftrainer Klaus Schindler seine heißen Titelaspiranten auf das Wasser. „Wenn alles nach Plan läuft, sind die Jungs auch dieses Jahr nicht zu schlagen!“, so Schindler, gefragt nach den Medaillenchancen seiner Schützlinge. Mit dieser Einschätzung sollte er Recht behalten. Schon kurz nach dem Start schob sich die rot-grüne Bugspitze der Bitterfelder Crew an die Spitze des Feldes. Die Führung hielten die Jungs mit langen und kraftvollen Schlägen bis zum Ziel und bejubelten Ihren Sieg nach der Zieldurchfahrt schon im Boot. Auch an Land war die Freude der Eltern, Trainer und Fans groß. Stefan Willemsen, Tim Warczog, Ben Weiß, Ben Kowanietz und Steuerfrau Pauline Rauls konnten sich erneut in die Siegerlisten eintragen. Nach der Siegerehrung wurde die Steuerfrau dann traditionell im hohen Bogen in die Gurke befördert. Der zweite Bitterfelder Vierer belegte einen guten fünften Platz in diesem Rennen.

Mit dem Landesmeistertitel konnte sich der Doppelvierer für den Anfang Juli stattfindenden Bundeswettbewerb qualifizieren. Dies ist umso höher einzuschätzen, als das hier eigentlich erst Ruderer ab der Altersklasse 13 starten.

Ein phänomenales Rennen fuhr auch der 15jährige Daniel Schnurpfeil, der zusammen mit seinem Partner Niklas Weigel aus Bernburg, die Konkurrenz aus den Olympiastützpunkten Halle und Magdeburg im Doppelzweier klar hinter sich lassen konnte und das mit einem großen Vorsprung und einer sehr guten Zeit über die 1000 m Strecke. „Dass wir so weit vorne fahren würden, hätten wir selbst nicht erwartet! Es lag wohl auch ein bisschen am nagelneuen Boot, welches wir erst am vorhergehenden Wochenende das erst Mal fahren durften!“, so Daniel nach der Siegerehrung.

Ben Weiß und Tim Warczog sowie Micha Reichel und Wendelin Scheiner starteten am Samstag auch noch im Doppelzweier der Altersklasse 12. Mit der Euphorie aus dem Vierer lieferten sich Ben und Tim mit ihren Konkurrenten aus Burg und Halle ein packendes Rennen bis zur Ziellinie und belegten mit einem starken Endspurt den Silberrang. Mich und Wendelin wurden hier fünfte.

Franz Ehnert belegte, zusammen mit seinen Teamkollegen aus Bernburg im Riemenvierer mit Steuermann der Junioren B, einen sehr guten dritten Platz und konnte ebenfalls zum guten Medaillenspiegel des Bitterfelder Teams beitragen.

Der Mixvierer der Altersklasse 12 und 13 konnte noch nicht um die Medaillen mitrudern, belegte aber einen guten 5. Platz im Finale. Hier soll mehr gemeinsames Training im weiteren Jahresverlauf noch bessere Ergebnisse bringen.

Am Sonntag standen dann weitere Vorläufe und Finalrennen auf dem Regattaplan. Einmal mehr, waren es die 12er Jungs , die sich diesmal im Einer gute Chancen auf Medaillen ausrechnen konnten. Mit Stefan Willemsen und Ben Weiß qualifizierten sich die Gold- und Silbermedaillengewinner aus dem Vorjahr für das Finale. Hier ließen beide nichts anbrennen und wiederholtem ihren Doppelsieg auch in diesem Jahr.

Daniel Schnurpfeil konnte sich auch am Sonntag noch drei weitere Medaillen im Zweier, Vierer und Achter erkämpfen.

„Mit diesem Medaillenspiegel belegten wir einen sehr guten 6. Platz in der Vereinswertung aller sachsen-anhaltinischer Rudervereine und das als ein noch relativ junger und verhältnismäßig kleiner Verein. Darauf können wir stolz sein und werden weiter zielgerichtet unseren Focus auf die Kinder- und Jugendarbeit im Verein legen!“, resümiert Klaus Schindler das Wochenende. Das Trainerteam und der Vorstand des GRCB bedankt sich an dieser Stelle für die Unterstützung aller Sponsoren, Förderer, Freunde und natürlich der engagierten Eltern, ohne die eine solche Teamleistung erst möglich wurde!

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